Pelsiner SV 93 e.V.

Lübzer Kreispokal - 1. Runde




4:2 (1:1)
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Pokalfluch besiegt: Der PSV zieht nach 4:2 über Loitz in die zweite Kreispokalrunde ein


Nach über vier Jahren ist es dem Pelsiner SV gelungen, die zweite Runde des Lübzer Kreispokals zu erreichen. Damals kämpfte man sich bis ins Halbfinale vor und scheiterte knapp am Kreisoberligisten HSG Uni‘ Greifswald. In einer spannenden Partie setzten sich die Gerth-Schützlinge verdient gegen den SV Loitzer Eintracht durch.

D
ie Pelsiner starteten druckvoll in die Partie und wollten früh zeigen, wer Herr im Hause der Bavaria-Arena ist. So war es Marko Schlötger, welcher die erste Chance zur frühen Führung auf dem Fuß hatte, dessen Schuss konnte der Loitzer Keeper jedoch abwehren. Es sollte allerdings nicht lang dauern, ehe die PSV-Anhänger das erste Mal die Arme zum Jubeln in die Luft reißen durften. In der 11. Minute setzte sich Kapitän Christian Paschke über links bis zur Grundlinie durch, brachte eine Flanke mit dem linken Fuß in die Mitte, wo Michael Grimm den Gäste-Torwart mit einem Kopfball durch die Beine zum 1:0 überwinden konnte. Die Loitzer Eintracht hatten in der Folge ein paar Probleme, sich von diesem frühen Gegentreffer zu erholen, so war es erst Hannes Gerth, der einen steilen Ball in die Schmerzen erlief und aus vollem Tempo abzog, das Tor jedoch um wenige Meter verfehlte. Wenig später arge Abstimmungsprobleme in der Gäste, als Marcel Christen einen Pass abfing und allein auf den Torwart zu steuerte. Beim Abschluss ließ er sich aber zu viel Zeit und traf letzten Endes nur den rechten Außenpfosten. Nach etwa 20 Minuten schienen sich die Loitzer allmählich gefangen zu haben und stabilisierten sich immer mehr. Die Pelsiner hingegen spielten nun nicht mehr so entschlossen nach vorn, wie noch zu Beginn der Partie und ließ selbst einige Unkonzentriertheiten in der Hintermannschaft, wodurch die Loitzer zu der einen oder anderen Gelegenheit kamen. Doch entweder konnte Michel Geserick im Tor schlimmeres verhindern oder aber die Eintracht-Angreifer scheiterten an sich selbst. Nach einer guten halben Stunde jedoch konnten sie die Pelsiner Unsicherheit ausnutzen. Abstimmungsprobleme beim Passspiel zwischen Thefs und Rosenow brachte den Loitzer Drzymala in Szene, welcher den Ball souverän über Geserick zum 1:1 ins Tor lupfte. Im weiteren Verlauf waren die Pelsiner darauf bedacht, das Remis in die Pause zu retten.

Die zweite Hälfte begann ähnlich, wie die erste – der PSV begann druckvoll, konnte sich allerdings nicht mehr so klare Gelegenheiten erspielen. Die gefährlichste Aktion bot sich nach gut einer Stunde Neuzugang Roy Raßmann, welcher nach Ablage von H. Gerth den Abschluss suchte, das Tor aber knapp verfehlte. Wenig später sollte ihm aber der Treffer gelingen, erneut legt H. Gerth auf den besser postierten Raßmann ab, diesmal schiebt er ihn sichert ins Netz zum verdienten 2:1 (66.). Nicht mal zehn Minuten später machten die Pelsiner mit einem Konter alles klar: Einen langen Ball aus der Mitte in die Spitzer erläuft H. Gerth, welcher die Kugel allein vor dem Gästekeeper über diesem ins Tor lupft – 3:1 (74.). Die Gäste aus Loitz gaben sich jedoch nicht auf und setzten den PSV in der Schlussphase nochmal das ein oder andere Mal unter Druck. Bei einem Freistoß auf den langen Pfosten löste sich ein Loitzer von seinem Gegenspieler und konnte den Ball nochmal zum 3:2-Anschluss ins Tor befördern (81.). Die PSV-Kicker ließen sich aber nicht mehr aus dem Konzept bringen und erneut war es H. Gerth mit einem Heber über den Torwart und der Entscheidung in der Schlussminute zum 4:2 (90.).

Dem PSV gelingt seit dem Halbfinaleinzug in der Saison 2012/2013 endlich wieder das Erreichen der zweiten Runde im Lübzer Kreispokal und schaut nun gespannt auf die Auslosung des Fußballverbandes Vorpommern-Greifswald.

Tore: 1:0 Grimm (11.), 1:1 Drzymala (31.), 2:1 Raßmann (66.), 3:1 H. Gerth (74.), 3:2 Aßmus (81.), 4:2 H. Gerth (90.) 

So spielte der PSV: Geserick – Möller, Krüger, Thefs – Paschke ©, Rosenow (78. Engler) – Raßmann, Christen, Grimm – Schlötger (60. Meier), H. Gerth

Auf der Bank: Klank, Benschus, Radloff