Pelsiner SV 93 e.V.

12. Spieltag 16-17


4:2 (2:1)

Pelsiner holen auch in Leopoldshagen keine Punkte

Im Jahr 2017 ist für den Pelsiner SV der Wurm drin. Denn auch das fünfte Spiel der Rückrunde geht verloren – in Leopoldshagen unterliegen die Pelsiner mit 4:2 (2:1). Der PSV bleibt in diesem Jahr damit sieg- und punktlos. Insgesamt stellte dies die achte Niederlage in Folge dar.

Zwar ging auch der vorherige Spiel gegen den Torgelower FC Greif II verloren, doch gegen den unangefochtenen Tabellenführer zeigte man trotz arger Personalsorgen eine sehr aufopferungsvolle und sehr kämpferische Leistung und zeigte deutlich Moral. Dahingehend fuhr man mit einem guten Gefühl zum Tabellenzweiten, dem TSV Blau-Weiß 58 Leopoldshagen. Die Partie begann ausgeglichen. Die Hausherren machten das Spiel, die Pelsiner lauerten auf Fehler. Doch bereits früh klingelte es im Pelsiner Kasten. Eine brenzlige Situation im Pelsiner 5-Meterraum schien eigentlich schon geklärt, jedoch klärte Rebbien den Ball nicht, sondern wartete auf Keeper Fromm, welcher sich auf den Ball schmeißen wollte, verfehlte diesen und der Leopoldshagener Dziadzia schiebt dankend zum 1:0 ein (9.). Der PSV ließ sich allerdings nicht aus der Bahn werfen und spielte weiter wie zuvor. So verlief die weitere erste Halbzeit ohne die großen Torraumszenen. Die Gastgeber waren zwar bemüht, ein zweites Tor zu erzielen, wirklich gefährlich wurden sie dabei allerdings nicht. Dies konnten die Pelsiner dann kurz vor der Pause sogar nutzen. Lenz erkämpft auf Höhe der Mittellinie auf der linken Seite den Ball, Teske spielt einen klasse langen Ball in den Lauf von H. Gerth, welcher es dann auch schafft, die Kugel über den herausstürmenden Torwart ins Netz zum umjubelten 1:1 zu bugsieren (43.). Die Freude war jedoch nur von kurzer Dauer, denn im direkten Gegenzug schlug Leopoldshagen erneut zu: Ein langer Ball aus der Mitte überbrückt die Abwehr und landet bei Angreifer Hirsch, gleichzeitig zögert Fromm beim Herauslaufen, hat aber beim klugen Abschluss von Hirsch keine Abwehrmöglichkeit (44.).

Zur zweiten Halbzeit brachte Trainer Andreas Gerth den etatmäßigen Keeper Michel Geserick im Spiel, jedoch nicht fürs Tor, sondern für den Angriff. Mario Fromm hütete weiterhin den Pelsiner Kasten. Auch der etatmäßige Kapitän Christian Paschke gab nach langer Abwesenheit sein Comeback. Die Marschroute war klar, hier sollte mindestens ein Punkt drin sein. Dabei überließen die Pelsiner dem TSV weiterhin das Spiel und versuchte über schnelle Gegenangriffe nach vorn zu kommen, wirklich gefährlich zu werden, gelangen ihnen dabei jedoch nicht. Stattdessen nutzte Leopoldshagen die erste gute Möglichkeit im zweiten Durchgang. Der Ball kam in der 60. Minute an die rechte Strafraumkante zu Hagemann, welcher zum Tor zog, Fromm eilte heraus und der Blau-Weiß-Angreifer schob sicher am Torwart vorbei zum 3:1. Die Pelsiner Kicker ließen sich aber auch jetzt nicht hängen und suchten ihre letzte Möglichkeit, hier noch etwas mitzunehmen. Die größte Chance bot sich dabei Linksverteidiger Lenz, als er nach tollem Pass aus der Mitte von Geserick halblinks freigespielt wurde und den Ball versuchte aufs lange Eck zu zirkeln. Der Keeper der Hausherren lenkte den Ball aber noch mit den Fingerspitzen ans Lattenkreuz und verhinderte einen sehenswerten Einschlag des PSV-Oldies. Wenig später machte der Vorjahresmeister dann alles klar, Krause traf per Freistoß aus ca. 20 Metern zum 4:1 (78.). Fast im Gegenzug gelang Rebbien, ähnlich wie zum zwischenzeitlichen Ausgleich, per Lupfer noch das 4:2, die war letztendlich aber nur noch Ergebniskosmetik (81.).

Es soll momentan einfach nicht sein. Schon jetzt kann man eine total verkorkste Saison für den Pelsiner SV attestieren. Zwei Spiele stehen noch vor der Brust – die nächste Chance auf die ersten Punkte im Jahr 2017 bietet sich bereits Samstag ab 14:00 Uhr in der Bavaria-Arena. Hier ist dann der SV Grün-Weiß Nadrensee zu Gast.

Tore: 1:0 Dziadzia (9.), 1:1 H. Gerth (43.), 2:1 Hirsch (44.), 3:1 Hagemann (60.), 4:1 Krause (78.), 4:2 Rebbien (81.)

PSV: Fromm – Lenz, Christen, Rebbien – Krüger (46. Paschke), Thefs – Radloff (46. Geserick), Schlötger, Teske © (74. Engler), Möller – H. Gerth

Reservebank: Klank, Sötmelk, Michelson, Benschus