Pelsiner SV 93 e.V.

2. Spieltag



PSV holt auch im ersten Liga-Heimspiel den ersten Sieg!

Der Pelsiner SV setzte sich am vergangenen Wochenende mehr als verdient gegen den FV Rot-Weiß Ahlbeck durch. Nach dem Heimerfolg zuvor im Lübzer Kreispokal gegen den SV Loitzer Eintracht behielten die Gerth-Schützlinge auch im ersten Spiel daheim in der Kreisliga die Nase vorn und schickten Liga-Neuling Ahlbeck mit 2:1 (1:1) nach Hause.

Der PSV begann die Partie druckvoll und wollte früh in Führung gehen. Dies ging jedoch vorerst nach hinten los, denn mit dem ersten Angriff überhaupt konnten die Gäste nach 10 Minuten die Führung erzwingen. Denn den Ball lenkte nach einem Ahlbecker Konter über die linke Abwehrseite Marko Schlötger in der Mitte ins eigene Tor. Dabei stand der Rot-Weiß-Angreifer direkt hinter ihm, weshalb Schlötger versuchen musste, irgendwie noch an die Kugel zu kommen. Der Gastgeber ließ sich davon aber nicht weiter beirren und spielte weiter aufs gegnerische Tor. Für Entlastung sorgen konnten die Gäste im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit eher selten, die Pelsiner ließen den Ball gut laufen und zeigten spielerisch gute Ansätze. Knapp eine Viertelstunde nach dem Rückstand fiel auch der verdiente Ausgleich: Grimm zieht von der rechten Seite in die Mitte und chipt den Ball über die Abwehr in den Lauf von Hannes Gerth, welcher wie auch in der Vorwache kaltschnäuzig allein vor dem Gäste-Keeper zum 1:1 vollstreckte (24.). In der Folge beruhigte sich die Partie etwas, die Pelsiner blieben jedoch die spielbestimmende Mannschaft, ohne sich vorerst weitere klare Torgelegenheiten zu erspielen.

Im zweiten Durchgang versuchten zwar auch die Gäste des Öfteren gefährlich in die gegenerische Hälfte zu kommen, verkrampften aber vor dem Sechzehner zumeist und konnten die Bälle nicht mit dem nötigen Zug Richtung Tor bekommen, wodurch sie durch die Pelsiner Abwehr gestellt wurden. Dies wiederum leitete immer mal wieder gute Kontermöglichkeiten für den Pelsiner SV ein. Mit Tempo kamen sie so schnell in die gegnerische Gefahrenzone. Dadurch kam es zu einigen Standards und guten Torchancen, jedoch wollte die Kugel hier nicht über die Linie. Die größten Chancen boten sich in diesem Falle Marcel Christen, welcher einige Male nach guten Ecken per Kopf immer wieder knapp scheiterte. Auch ein Freistoß aus gefährlicher halbrechter Position klatschte nur an den linken Pfosten. Fast schon wäre der im Fußball allseits bekannte Spruch „wer die Dinger vorne nicht macht“ in den Raum getreten, dann aber endlich konnten die Pelsiner die mittlerweile hochverdiente Führung erzielen. Nach tollem Grimm-Freistoß von rechts auf den langen Pfosten, kann Christen die Kugel mit einem schönen Kopfball gegen die Laufrichtung des Torwarts zum 2:1 im Netz unterbringen (68.). In der darauf folgenden Schlussphase drängten die Gäste aus Ahlbeck wieder mehr auf das Pelsiner Tor, wirkliche Chancen wollten aber nicht entstehen, wodurch Keeper Michel Geserick einen Nachmittag der ruhigeren Sorte verlebte. Stattdessen erläuft H. Gerth bei einem Konter ein fast zu lang geratenen Ball im gegnerischen Strafraum, beim Stoppen verliert diesen zwar kurz aus den Augen, setzt aber klasse nach und spitzelt die Kugel vor dem Keeper noch weg, wodurch letzter H. Gerth zu Fall bringt und der Schiedsrichter zurecht auf den Punkt zeigt. Nach bisher zwei Torvorlagen schnappt sich Michael Grimm selbstbewusst den Ball, jedoch legt er in seinen Schuss zu viel Kraft rein und verschießt den Elfmeter über den Kasten. Die sich Drangphase der Käste bleibt am Ende aber zu ungefährlich, um den verdienten Sieg des PSV noch ins Wanken zu bringen.

Aufgrund der zahlreichen Großchancen holt der Pelsiner SV im ersten Liga-Heimspiel der Saison hochverdient den Sieg. Am kommenden Sonntag gastiert man dann um 14:00 Uhr beim SV Polzow.

Tore: 0:1 Schlötger (9/ET.), 1:1 H. Gerth (24.), 2:1 Christen (68.)

Besondere Vorkommnisse: Grimm verschießt einen Foulelfmeter (77.)

So spielte der PSV: Geserick – Möller, Krüger, Schlötger – Paschke © (84. Meier), Thefs – Raßmann, Christen, Grimm – Rosenow (90. Engler), H. Gerth

Auf der Bank: Lenz, Klank, Michelson, Benschus