Pelsiner SV 93 e.V.

9. Spieltag 15-16

OBI-Liga Süd, 9. Spieltag
Sonntag, 25.10.2015, 14:00 Uhr


SV Traktor Glasow - Pelsiner SV
1:8 (0:2)

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PSV feiert deutlichen Auswärtssieg in Glasow!

Der Pelsiner SV hat es geschafft nach dem ersten Sieg nach Niederlagen einen weiteren Dreier einzutüten. Beim Tabellenletzten Glasow feiert man sogar einen echten Kantersieg.

Bereits früh zeigten die Pelsiner, wer die Badewanne in Glasow als Sieger verlassen wollte und erzielte durch Michael Grimm die Führung. Nach einen abgewehrten Eckball hielt der lange linke Läufer einfach mal aus gut 18 Metern drauf, traf den Ball zwar nicht voll, doch ein Glasower scheiterte beim Klärungsversuch und fälschte ihn ins eigene Netz ab (6.). Das war gleichzeitig die erste 1:0-Führung für den PSV in der laufenden Saison! In der Folge waren die Pelsiner klar spielbestimmend und erspielten sich immer wieder gute Tormöglichkeiten. Eine davon nutzte Marcel Christen, welcher nach einem Freistoß von Hannes Gerth aus dem linken Halbfeld am langen Pfosten komplett blank stand und die Kugel nur noch über die Linie drücken musste (17.). Danach hätten die Gäste das Ergebnis noch höher schrauben können, ließen aber noch den letzten Zug zum Tor vermissen. Am dichtesten dran war hier H. Gerth, welcher aus spitzem Winkel den Ball an den kurzen Außenpfosten setzte. Die Glasower traten offensiv so gut wie gar nicht in Erscheinung, Keeper Michel Geserick verlebte einen sehr ruhigen Sonntagnachmittag. Zum Ende des ersten Durchgangs passten sich die Pelsiner jedoch dem Spiel der Traktoren an und droschen mehr oder weniger die Bälle hoch und weit nach vorn, wo sie keine Abnehmer fanden.

Im zweiten Durchgang machten die Jungs von Chef-Coach Andreas Gerth dann viel besser. Bereits in der 47. Minuten erzielte man quasi die Vorentscheidung: Wolff spielt aus der Mitte einen wunderbaren pass in den Lauf von H. Gerth, dieser hat auf der linken Seite das Auge für Stefan Gaulke, welcher nur noch einschieben muss – 0:3. Gut zehn Minuten später scheitert dann H. Gerth selbst am Keeper der Gastgeber, Wolff schaltet aber schnell und staubt zum 0:4 ab (59.). Wieder nur zehn Zeigerumdrehungen später marschierte Wolff nach feinem Pass aus der Mitte allein auf das Glasower Tor zu, kommt mit einem Haken am Keeper vorbei und muss die Kugel dann nur noch über die Linie drücken (69.). Der PSV spielte sich in einen Rausch, alles ging zu schnell für die löchrige Traktoren-Abwehr, so kam Grimm im Strafraum mit dem „schwächeren“ rechten Fuß zum Abschluss, vom linken Innenpfosten prallt der Ball ins Netz zum 0:6 (72.). Der Pelsiner SV ließ nun etwas locker und der Gastgeber durfte sich kurzzeitig mal in Strafraumnähe der Gäste aufhalten. Einen geklärten Ball bekommt ein Glasower knapp vor dem Mittelkreis vor die Füße und drückt einfach mal ab, den Schuss kann Geserick aber Klasse aus dem Winkel fischen. Ohne Gegentor blieb er jedoch auch heute nicht, denn die darauffolgende Ecke kann Torben Sandmann völlig frei einköpfen, der Ehrentraffer für Glasow. In der Schlussphase war allerdings wieder Einbahnstraßenfußball angesagt, hier durfte gar der eingewechselte Slabik einen Doppelpack schnüren. Beim ersten Treffer erläuft er einen gefühlvollen Pass von Christen und drückt ihn kurz vor dem Glasower Keeper ins Tor (86.). Bei seinem zweiten Treffer läuft er nach einem sauberen Angriff über die linke Seite goldrichtig ein und verwandelt den Querpass von H. Gerth zum 1:8-Endstand.

Der Sieg geht auch in der Höhe verdient an den Pelsiner SV, welcher sich damit wohl endgültig aus der „Krise“ befreien konnte. Mit dem FRV Plöwen wartet am kommenden Sonntag bereits die letzte Partie in der Hinrunde, bevor es schon am 1. November dann in die Winterpause geht. Mit einem weiteren Dreier würde man die sehr durchwachsene Hinrunde immerhin noch ordentlich abschließen.

Tore: 0:1 Grimm (6.), 0:2 Christen (17.), 0:3 Gaulke (47.), 0:4 Wolff (59.), 0:5 Wolff (69.), 0:6 Grimm (72.), 1:6 Sandmann (77.), 1:7 Slabik (86.), 1:8 Slabik (88.)

Pelsiner SV: Geserick – P. Gerth, Müller ©, Thefs – Paschke, Teske (64. Slabik) – H. Gerth, Christen, Grimm (78. Fromm) – Gaulke, Wolff (73. Engler)

Reservespieler: Möller